#1 Chemnitzer Modell: Zuschlag für Hybridfahrzeuge erteilt von hzol 16.08.2012 00:03

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Konsortium um Vossloh liefert acht Fahrzeuge

Chemnitz. Die Region Chemnitz rückt ab 2014 näher zusammen. Am Mittwoch teilte der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) mit, dass die Stadtbahnen für das Chemnitzer Modell bestellt wurden. Sie sind Voraussetzung dafür, dass es künftig direkte Schienenverbindungen vom Umland in die Chemnitzer Innenstadt geben wird. Die Züge sollen auf den Strecken Chemnitz - Burgstädt, Chemnitz - Mittweida und Chemnitz - Hainichen eingesetzt werden. Dafür wird derzeit der Chemnitzer Hauptbahnhof umgebaut. Ähnliche Verkehrsmodelle gibt es in Karlsruhe und in Kassel.

Damit die Fahrgäste ohne umzusteigen durch den Hauptbahnhof in die Innenstadt fahren können, sind sogenannte Zweisystemfahrzeuge notwendig. Im Straßenbahnnetz sind sie mit Gleichstrom aus der Oberleitung unterwegs. Auf dem Bahngleisnetz fahren sie als Dieseltriebwagen. Den Zuschlag für den Bau dieser Hybridfahrzeuge erhielt der Vossloh-Konzern aus Werdohl (Nordrhein-Westfalen). Das Unternehmen ist weltweit auf den Märkten für Bahntechnik tätig.

Die acht Stadtbahnen kosten insgesamt 42,3 Millionen Euro. Für zwei weitere Fahrzeuge besteht eine Option. Die Finanzierung läuft vor allem über EU-Fördermittel und Zuschüsse des Freistaates Sachsen. Insgesamt werden mehr als 31 Millionen Euro aus Fördermitteln finanziert. Der VMS trägt einen Eigenanteil von fast elf Millionen Euro.



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