#1 Silberfarbene Züge für Thüringen/Südharz von hzol 08.01.2013 18:20

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35 elek­tri­sche Triebzüge Talent 2 sollen ab Dezember 2015 auf dem Saale-Thüringen-Süd­harz-Netz zum Ein­satz kommen. Wie Bombardier Transportation mitteilt, wurden die Züge, die ganz in Silber gehalten sein werden, noch am letzten Tag des Jahres 2012 geordert.

Bom­bar­dier wird 20 drei­tei­lige und 15 fünf­tei­lige Züge mit jeweils 135 und 225 Sitz­plätzen lie­fern. Sie unterscheiden sich von den typgleichen ET 442 der Deutschen Bahn (u.a. im S-Bahnnetz Nürnberg, als Franken-Thüringen-Express etc.) durch ihre silberne Farbgebung, ähnlich der, wie sie die Talent 2 der S-Bahn-Leipzig tragen.

Wie DMM berichtete, hatte Abellio Ende Oktober 2012 den Zuschlag für das „Elek­tro­netz Saale-Thü­ringen-Süd­harz (STS)“ nach einem vor­an­ge­gan­genen euro­pa­weiten Ver­ga­be­ver­fahren erhalten. Das private Bahnunternehmen wird das STS-Netz für ins­ge­samt 15 Jahre betreiben. Dafür wird ein eigenes Unter­nehmen mit Sitz in der Region gegründet. Auf neun sich teil­weise über­lap­penden Linien werden jähr­lich rund 9 Mio. Zug­ki­lo­meter erbracht und ca. 8,5 Mio. Fahr­gäste beför­dert. Geschäftsreisende können nur hoffen, das diese Telnt 2 etwas komfortabler ausgestattet sind als die der Deutschen Bahn.

Zur Aus­stat­tung der Fahr­zeuge gehören u.a. eine groß­zü­gige und bequeme Bestuh­lung, viel Platz für Fahr­räder, Mobil­funk­si­gnal­ver­stärker in ein­zelnen Wagen­be­rei­chen, Infor­ma­ti­ons­mo­ni­tore mit Anzeigen der Fahr­p­land­aten und eine Video­über­wa­chung. Der Ein- und Aus­stieg der kli­ma­ti­sierten Züge ist an Bahn­höfen mit einer Bahn­steig­höhe von 600 mm bar­rie­re­frei und kann bei abwei­chenden Bahn­steig­höhen durch eine mobile Rampe kom­for­tabel über­brückt werden. Die WC-Räume der Fahr­zeuge sind eben­falls behin­der­ten­ge­recht gestaltet.

In den Abellio-Zügen werden wei­terhin die bekannten Fahr­karten der Tarif­ge­biete gelten, welche die Linien des STS-Netzes durch­queren. Spe­zi­elle Abellio-Fahr­karten, die nur in Abellio-Zügen gelten, wird es nicht geben. Die Mög­lich­keit, Fahr­karten an allen bekannten Vor­ver­kaufs­stellen zu erwerben, bleibt par­allel bestehen. Ein Zuge­winn sind die leicht bedien­baren Fahr­kar­ten­au­to­maten, die sich in den geräu­migen Mehr­zweck­be­rei­chen der Züge befinden. Ohne unnö­tige Zeit am Bahnhof ein­planen zu müssen, können die Fahr­karten in Zukunft direkt im Zug gelöst werden.

dmm

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