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Baureihe 143
Beiträge: 2367 | Punkte: 1595 | Zuletzt Online: 22.08.2019
Geburtsdatum
15. Juni 1985
Hobbies
Eisenbahn, Fußball, Geschichte
Wohnort
Leipzig
Registriert am:
17.12.2011
Geschlecht
männlich
    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "Mehr Züge: DB erweitert Intercity-Flotte kurzfristig um 17 neuwertige Doppelstockzüge" geschrieben. 10.08.2019

      Neuer Intercity soll von der Ostsee bis in die Alpen fahren

      Erlebt der Nachtzug ein Comeback? Fahrten von spät bis früh durch Deutschland bieten derzeit vor allem ausländische Unternehmen an. Die Deutsche Bahn liebäugelt aber mit einem IC von der Ostsee bis nach Wien. Allerdings ohne Schlafwagen.

      Die Deutsche Bahn plant derzeit eine Nacht-Intercity-Linie, die von der Ostseeküste über Berlin bis nach Wien fahren soll. Laut einem Bericht der "Berliner Zeitung" könnte die Bahn dafür doppelstöckige IC-Waggons auf die Gleise schicken, die mit bis zu 200 Stundenkilometern unterwegs sein können. Bereits im Juli hatte die Bahn bekanntgegeben, 17 gebrauchte, aber "neuwertige", Zugeinheiten von der österreichischen Westbahn erworben zu haben [bahn.de].
      Österreichischer "Nightjet" schon jetzt im Einsatz

      DB-Sprecher Ingo Priegnitz bestätigte rbb|24 am Freitag, dass diese zwei Jahre alten Züge derzeit noch zwischen Salzburg und Wien verkehren und im Dezember der Bahn übergeben werden sollen. Nach ihrem Umbau sollen sie ab dem Frühjahr zunächst auf der IC-Linie zwischen Rostock, Berlin und Dresden zum Einsatz kommen, auf der die Bahn den Takt schrittweise auf bis zu acht Fahrten pro Tag in beide Richtungen verdichten will.

      Laut Zeitungsbericht sollen einige der neuen Züge aber auch als Nacht-IC von der Ostsee in die Alpen fahren: Von Warnemünde über Rostock, Berlin, Leipzig, Jena, Saalfeld, Nürnberg, Regensburg, Passau und Linz bis nach Wien. Eine direkte Nachtzugverbindung in die österreichische Hauptstadt gibt es ab Berlin allerdings auch heute schon: Seit vorigem Dezember fährt vom Hauptbahnhof der sogenannte "Nightjet" der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) auf einer südöstlichen Route über Breslau nach Wien.

      Im Sitzen bis nach Wien?

      DB-Sprecher Priegnitz betonte gegenüber rbb|24, dass die neue Linie sich derzeit noch in der Planung befinde. "Der Stand kann sich in den nächsten Wochen noch einmal ändern, deshalb können wir diese Meldung noch nicht bestätigen und vor allem die Haltestellen noch nicht endgültig benennen." Ob die neue IC-Verbindung wirklich kommt, will die Bahn spätestens Mitte September bekanntgeben - dann werden die neuen Fahrpläne veröffentlicht, die ab Dezember gelten.

      Fest steht, dass der Nacht-IC wenn überhaupt ohne Schlafabteile auf die Gleise gehen wird. Die Deutsche Bahn verfügt in ihren Nachtlinien nicht mehr über Schlafwaggons, wie sie in den Linien anderer Anbieter, und auch im "Nightjet", angeboten werden. ÖBB-Sprecher Bernhard Rieder sagte rbb|24, dass die Funktion der neuen IC-Linie eher darin bestehe, Reisende auf kürzeren Abschnitten dieser langen Strecke zu transportieren. "Vermutlich möchten die meisten ja nicht im Sitzen von der Ostsee bis in die Alpen fahren."

      Berlin-Zürich schon lange "rentabelste Verbindung"

      2016 hat der damalige Bahn-Chef Rüdiger Grube die früher unrentablen Schlafabteil-Nachtzüge abgeschafft - trotz vieler Proteste. Über ein schlechtes Geschäft klagt die ÖBB nun allerdings nicht. "Wir hatten im Winter saisonbedingt etwas schwächere Zahlen, aber das hat sich seit dem Frühjahr geändert", sagte Bernhard Rieder. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass wir diese Verbindung noch viele Jahre anbieten wollen."

      Laut Rieder könnte das Nachtzug-Netz der ÖBB sogar noch erweitert werden: 13 neue Züge habe das österreichische Staatsunternehmen bestellt, mit den neuen Fahrzeugen seien ab 2020/21 auch in Deutschland weitere Verbindungen denkbar. Für die ÖBB sei die rentabelste Nachtzugstrecke sei schon immer die Verbindung von Berlin nach Zürich - über Potsdam, Göttingen und Freiburg. Sie wurde nach einer kurzen Pause wieder aufgenommen und derzeit täglich befahren. Fahrgäste können entscheiden, ob sie im Liege-, Sitz- oder Schlafwagen die Reise auf sich nehmen.

      Im Sommer können Berliner direkt nach Malmö fahren

      Seit die Deutsche Bahn ihr Nachtzug-Angebot zurückgefahren hat, sind andere Unternehmen nur vereinzelt in die Bresche gesprungen. Ab Berlin ist das Angebot übersichtlicher geworden. Ein russischer Zug fährt zwei Mal pro Woche von Berlin nach Paris - und in die andere Richtung von Berlin über Warschau und Minsk nach Moskau. Die Fahrt in die russische Hauptstadt dauert circa 23 Stunden.

      In der Sommerzeit gibt es zwei Mal in der Woche den Berlin-Night-Express, der in 14 Stunden von Berlin ins schwedische Malmö rauscht. Das Besondere: Einen Teil der Strecke legt der Zug dabei auf einer Fähre zurück. Eine Fahrt kostet circa 100 Euro pro Person. Auch die schwedische Bahn hat laut Medienberichten eine Nachtzug-Offensive angekündigt: Die rot-grüne Regierung in Stockholm unterstützt den Ausbau des Angebots demnach finanziell, um das Reisen mit dem Zug gegenüber dem Fliegen attraktiver zu machen.

      "Jazz Night Express" war ein einmaliges Angebot

      Mit dem ungarischen MAV Start können Berliner außerdem über Nacht nach Budapest reisen – und noch immer bietet die Deutsche Bahn Verbindungen über Krakau ins polnische Przemysl und auf die Ostseeinsel Rügen an [bahn.de].

      Eine einmalige Verbindung bot Ende Juni der sogenannte "Jazz Night Express": Ein privater Nachtzug, der vom 28. bis 30. Juni 2019 erstmals zwischen Rotterdam, Amsterdam und Berlin unterwegs war. Bei dem Zug handelte es sich um einen rollenden Jazzclub mit Livemusik, Bar und Retro-Speisewagen. In Schlaf- und Liegewagen konnten Reisende an Bord auch Ruhe auf der langen Strecke finden.

      Quelle: https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/...ty-ic-wien.html

    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "Regionalexpress-Linie Erfurt-Nürnberg umstritten" geschrieben. 10.08.2019

      ThüringenRegionalexpress-Linie Erfurt-Nürnberg umstritten

      Eine neue Regionalexpress-Linie soll Erfurt und Nürnberg zukünftig näher zusammenrücken lassen. Möglich machen soll das die ICE-Trasse durch den Thüringer Wald. So jedenfalls sieht es eine Ausschreibung des Thüringer Verkehrsministeriums vor. Für Fahrgäste aus Erfurt ein Gewinn. Doch für Südthüringer Fahrgäste hat der Plan auch Schattenseiten.

      Das Thüringer Verkehrsministerium plant ab Ende 2023 eine neue direkte Regionalexpress-Linie von Erfurt nach Nürnberg. Eine entsprechende EU-weite Ausschreibung wurde in dieser Woche veröffentlicht. Damit könnte ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2023 eine neue Zugverbindung zwischen Thüringen und Bayern entstehen.

      Nur Erfurt als Halt in Thüringen vorgesehen

      Die neue Linie soll von Erfurt aus über die Schnellfahrstrecke durch den Thüringer Wald führen. Halte sind unter anderem in Coburg und Bamberg geplant. Doch außer in Erfurt sieht die Ausschreibung auf Thüringer Seite keinen Einstieg vor. Für Reisende von der Thüringer Landeshauptstadt nach Coburg soll die Fahrzeit dadurch und dank Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 190 km/h, gerade einmal 42 Minuten dauern.

      Verbesserungen für Sonneberg überschaubar

      Schon jetzt sind Sonneberg und das bayerische Coburg durch eine Regionalexpress-Linie miteinander verbunden. Diese fährt direkt weiter bis nach Nürnberg. Und das soll auch so bleiben, heißt es aus dem Sonneberger Rathaus. Die nun geplante Linie würde - täglich fünfmal - von Erfurt aus kommend, Sonneberg auslassen und direkt nach Coburg durchfahren. Somit ergäben sich weniger Direktzüge für die Sonneberger in Richtung Nürnberg. Dafür hätten Fahrgäste aus der Spielzeugstadt mit einem Umstieg in Coburg mehrmals täglich einen direkten Nahverkehrszug nach Erfurt, und damit auch eine Anbindung an den dortigen ICE-Knoten in Richtung Berlin und Dresden.

      Regelmäßige ICE-Anbindung Coburgs wäre Sonnebergern lieber

      Doch dem Sonneberger Bürgermeister Heiko Vogt (parteilos) wäre eine zweistündliche ICE-Anbindung via Coburg deutlich lieber. "Daher unterstützen wir uneingeschränkt die Forderung zum Beispiel der IHK Coburg, dass vor einem ergänzenden Angebot von Express-Zügen zwischen Erfurt und Nürnberg prioritär der ICE-Taktverkehr in Coburg sichergestellt sein muss." Das sei für den gemeinsamen Wirtschaftsraum wichtig, so der Bürgermeister. Die in der Ausschreibung geplanten zusätzlichen Regionalzüge zwischen Erfurt, Coburg und Nürnberg auf der ICE-Trasse könnten nur eine Ergänzung sein. Bis jetzt halten in Coburg nur drei ICE-Zugpaare am Tag.

      Hoffnungen für Ilm-Kreis

      Im Ilm-Kreis beobachtet man währenddessen die Planungen zu dem in der Ausschreibung erwähnten Zug-Angebot hoffnungsvoll. Landrätin Petra Enders (Linke) will für einen neuen Bahnhof an der ICE-Strecke in Ilmenau-Wümbach kämpfen. "Seit es Diskussionen zum Bau der ICE-Strecke gibt, kämpfe ich dafür, dass der Regionalverkehr auf diese Strecke kommt und Bayern und Südthüringen damit enger verknüpft werden. Und so wie das Land wieder die Planungen für einen Regionalverkehr auf dieser Strecke aufnimmt, nehme ich wieder den Kampf auf für einen Haltepunkt im Ilm-Kreis." Ein Haltepunkt seien Bund und die Deutsche Bahn dem Kreis auch schuldig, denn mit dem Bau der ICE-Strecke hätte der Ilm-Kreis massive Eingriffe in die Natur und Landschaft hinnehmen müssen.

      Bereits in den 1990er Jahren gab es Planungen, einen Regionalbahnhof in Ilmenau zu errichten. Damals noch mit dem Ziel Interregio-Züge dort halten zu lassen. Doch das Thüringer Verkehrsministerium teilte auf Anfrage von MDR THÜRINGEN mit, das auch weiterhin keine Überlegungen bestehen, diese alten Planungen umzusetzen.

      Bahnhof wäre Standortvorteil für TU Ilmenau

      Die Bürgermeisterin der Stadt Ilmenau und Kreistagsvorsitzende des Ilm-Kreises, Beate Misch (CDU), betont die enorme Bedeutung, die ein Haltepunkt für die Stadt hätte. "Eine solche Regionalexpress-Linie mit einem Haltepunkt in Ilmenau-Wümbach würde einen Standortvorteil für die TU Ilmenau im Wettbewerb mit technischen Hochschulen in Süddeutschland bedeuten. Aus diesem Grund fordern wir die ernsthafte Prüfung eines entsprechenden Haltes." Das für einen solchen Haltepunkt in Ilmenau bislang die Infrastruktur fehle und erst noch ein ÖPNV-Angebot geschaffen werden müsse, stehe dabei außer Frage so Misch weiter.

      Fahrgastverbände uneins über Nutzen für Fahrgäste

      Fahrgastverbände sind sich uneins über den Nutzen der geplanten Regionalexpress-Verbindung für die Fahrgäste. So erklärt Falko Stolp, Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in Erfurt, der Fernverkehr auf der Schnellfahrstrecke sei ein Erfolg. Die Fahrgastzahlen stiegen an. Jede neue Linie sei daher ein richtiger Schritt. Und durch die geplante Regionalexpress-Verbindung von Erfurt nach Nürnberg könnten Fahrgäste in Zukunft noch schneller in Bayern sein und ein Umstieg entfalle. Ganz anders sieht es der Thüringer Vorsitzende des Fahrgastverbandes 'Pro Bahn', Olaf Behr. Er sieht die geplante Linie über die Schnellfahrstrecke kritisch: "Regionalverkehr über eine reine Fernverkehrsstrecke fahren zu lassen, bei der die Erschließung innerhalb Thüringens gleich Null ist, halte ich für den falschen Einsatz von Steuergeldern." Hier zahle der Freistaat mit seinen Regionalisierungsmitteln eine gute Anbindung Coburgs.

      Regionalisierungsmittel sind Gelder, mit denen der Bund den Nahverkehr der Bundesländer jährlich bezuschusst. Die Länder selbst sollen damit ihren Schienenpersonennahverkehr je nach Bedarf bestellen. Damit können die Länder entscheiden, auf welchen Strecken und in welchem Umfang den Bürgern Zugverbindungen angeboten werden.
      Quelle: Allianz pro Schiene

      Neue Linie Gefahr für Regionalstrecken?

      Olaf Behr spricht sogar von einer möglichen "Kannibalisierung des Nahverkehrs". Seine Befürchtung: Durch eine neue Regionalexpress-Linie könnten bisherige Regionalstrecken in Thüringen das Nachsehen haben. So könnte die geplante Verbindung Fahrgäste beispielsweise von den Regionalstrecken zwischen Saalfeld und Nürnberg und zwischen Erfurt und Würzburg "absaugen". Auch den seit Jahren diskutierten Lückenschluss zwischen Eisfeld und Coburg über die Werratalbahn sieht er durch die ausgeschriebene Linie in Gefahr. Deshalb hofft er, dass die Pläne nicht weiter verfolgt werden.

      Verkehrsministerium skeptisch, ob Regionalexpress-Linie kommt

      Das Thüringer Verkehrsministerium selbst teilt MDR THÜRINGEN auf Anfrage mit: Streckeneinsparungen im Regionalverkehr seien jetzt und auch zukünftig nicht geplant. Die in der Ausschreibung erwähnte Regionalexpress-Linie solle auch nur dann starten, wenn Coburg keinen regelmäßigen Zwei-Stunden-Takt mit dem Fernverkehr in Richtung Erfurt bekomme. Aus diesem Grund geht das Ministerium auch nicht davon aus, dass der Freistaat sich an der Finanzierung, der in der Ausschreibung des Regionalbahn-Netzes Franken- Südthüringen enthaltenen Linie zwischen Erfurt und Coburg beteiligt.

      Strecken des Regionalbahn-Netzes Franken-Südthüringen
      - Nürnberg – Erlangen – Bamberg – Lichtenfels – Coburg
      - Lichtenfels – Kronach – Saalfeld
      - Bamberg – Schweinfurt – Würzburg
      - Bamberg – Coburg – Sonneberg (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
      - Coburg – Erfurt als Eventualposition (via Schnellfahrstrecke VDE 8)
      Quelle: Bayrische Eisenbahngesellschaft (BEG)

      Ungewöhnliche Bonuszahlungen für Betreiber

      Doch egal, ob die in der Ausschreibung als "Eventualposition" verzeichnete Linie zwischen Erfurt und Nürnberg kommt, den Gewinner der Ausschreibung erwarten ungewöhnliche Geldgeschenke. So kann der zukünftige Betreiber des Netzes Franken-Südthüringen eine einmalige Startprämie von 250.000 Euro bekommen, wenn er nachweist, dass er zum Betriebsstart im Dezember 2023 genug Personal akquiriert und ausgebildet hat. Schafft der Betreiber das nicht, geht er - was den Bonus betrifft - leer aus. Und die Auftraggeber stellen in Aussicht, die Ausbildung zu unterstützen. Für jeden Auszubildenden zum Lokführer wollen Bayern und Thüringen dem Betreiber 100.000 Euro zahlen. Vorgesehen ist diese Förderung allerdings nur für maximal zehn Auszubildende in zwei Jahren.

      Bonus als Reaktion auf Personalmangel in Eisenbahnbranche

      Diese Bonuszahlungen seien eine Reaktion auf den in der Eisenbahnbranche wachsenden Personalmangel, heißt es von der bei der Ausschreibung federführenden Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Insbesondere bei Lokführern habe man sich deswegen für eine Ausbildungsprämie und eine Mindestausbildungsquote entschieden, heißt es weiter. Falko Stolp vom Verkehrsclub Deutschland begrüßt diese Bonuszahlungen: Sie seien ein legitimes Mittel, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ausschreibungen, in denen nur das günstigste Angebot das Rennen mache ,seien nicht mehr zeitgemäß.

      Quelle: https://www.mdr.de/thueringen/neue-regio...lmenau-100.html

    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "Mehr Züge: DB erweitert Intercity-Flotte kurzfristig um 17 neuwertige Doppelstockzüge" geschrieben. 07.08.2019

      Neuer Nacht-IC für Jena geplant! Noch nicht offiziell, aber sehr wahrscheinlich:

      Ab 2020 soll ein neuer Nacht-IC Warnemünde - Wien über Berlin, Jena und Nürnberg verbinden. Der Zug würde für Jena vor allem aus Richtung Rostock und Berlin sinnvolle späte Anreisemöglichkeiten bieten und wäre eine gute Option, um sehr früh z.B. in Berlin oder Nürnberg zu sein oder über Nacht nach Wien zu reisen.

      Die ungefähren Abfahrts-/Ankunftszeiten von Norden: Rostock ab 20:25, Berlin ab 22:30, Leipzig ab 23:50, Jena an 1:19/1:27 Paradies/Hauptbahnhof (Gö), Nürnberg an 5:45, Wien an 10:45. Von Süden: Wien ab 19:15, Nürnberg ab 23:45, Jena an 2:51/2:58 Hauptbahnhof (Gö)/Paradies, Leipzig an 4:58, Berlin an 6:25, Rostock an 8:36.

      Eingesetzt werden sollen die KISS-Doppelstock-IC, die die DB erst vor wenigen Tagen von der österreichischen Westbahn gekauft hat (siehe unten). Ähnlich wie das heutige Zugpaar der IC-Linie 61 sind die Nacht-KISS Überführungsfahrten, die für Fahrgäste nutzbar gemacht werden. Das soll unsere Freude aber nicht trüben, denn es zeigt das Bemühen der DB, Jena im Fernzug-Angebot zu berücksichtigen. <ob/hs>

      Quelle: Mir Unbekannt


    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "Doppel V180 (118) am Interzonenzug nach Hof" geschrieben. 24.06.2019

      Hallo,

      danke für das Video der beiden V180, es ist mal ein ganz anderer Sonderzug gewesen, statt klassisch mit Dampflok oder mit Russen etc. War eine schöne Idee vom Organisator. :-)

      Grüße Mathias

    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "[CZ] Sonniger Abend in Praha-Smíchov" geschrieben. 23.06.2019

      Hallo Frank,

      danke für die Fotos, ja bei den zurück gebauten Gleisanlagen und der aktuellen Abstellanlage, soll in Praha ein komplett neues Viertel enstehen. Angedacht sind neben Büro / Wohnungen, auch kleine Industrieareale. Die Wirtschaft in Tschechien wächst seit Jahren stetig und investiert.

      Grüße Mathias

    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "Renaissance einer Baureihe..." geschrieben. 16.04.2019

      Hallo in die Runde,

      der Einsatz der BR 143 ist Anfang April 2019 zuende gegangen. Die eigentlichen Fahrzeuge sind inzwischen alle mit WLAN ausgestattet worden und sind zurück im Dienst, auf dem MDSB II.

      Deshalb werden das wohl die letzten Bilder sein, des über achte Monate dauernden Ersatzverkehrs.

      Am 27.03.2019 war ich bei Reußen noch einmal unterwegs. 143 076 kam mit ihrer S9 aus Halle (Saale) in Richtung Eilenburg.





      143 959 war an dem Tag, auf dem zweiten Umlauf unterwegs.





      Im Block zur S9, folgte 1216 955 mit der "Roland-Werbung" von WLC. Sie war mit ihrem Chemie-Containerzug aus Ruhland in Richtung Buna unterwegs.





      Zwei Tage später, spirch am 29.03.2019 ging es nach Kyhna. Dort konnte noch der Kirchturmblick umgesetzt werden, Zuglok war auch hier 143 076, aus Eilenburg / Delitzsch kommend.





      Auch an dem Tag gab es eine Zugabe, 193 237 von WLC, kam mit ihrem Chemie-Containerzug angefahren.




      So das wars mal wieder.

      Grüße Mathias

    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "Darßbahn: Land MV blockiert sich beim Ausbau selbst" geschrieben. 09.04.2019

      Der Parlamentarische Staatssekretär präsentierte auf der Informationsveranstaltung am Mittwochabend im Rathaussaal in Barth einen klaren Zeitplan. Ende des ersten Halbjahres soll es eine Vereinbarung zwischen Bund und Land geben.

      Barth - Freude bei den Befürwortern der Darßbahn: Erstmals gibt es seitens der Landesregierung einen klaren Zeitplan. Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, erklärte bei der Informationsveranstaltung zur Zukunft der Darßbahn am Mittwochabend in Barth, dass es Ende des ersten Halbjahres ein klares Ergebnis gebe. „Ich gehe davon aus, dass es grünes Licht geben wird“, sagte der SPD-Politiker. „Wir erarbeiten eine Vereinbarung zwischen Bund und Land und sind dabei schon sehr weit.“ Neben einem ganz klaren Bekenntnis zu Darßbahn werde in dieser Vereinbarung auch die Finanzierung geklärt. „Das Land ist ganz klar zuständig für die Reaktivierung der Strecke und wir wollen uns auch nicht wegducken, aber wir brauchen dafür die Unterstützung des Bundes“, sagte Patrick Dahlemann. Schließlich handele es sich um ein 115 Millionen-Projekt.

      Der nächste, wichtige Schritt sei eine Kreuzungsvereinbarung zwischen der Usedomer Bäderbahn (UBB), der hundertprozentigen Tochter der Deutschen Bahn, mit dem Straßenbauamt. Dabei geht es um den Bau der Bahnübergänge. Auch diese werde zurzeit vorbereitet. „Bis Mitte, Ende April soll diese Vereinbarung zeichnungsreif sein“, sagte Patrick Dahlemann. Wenn der Bund dann noch sein Okay gebe, werde es ein Papier geben, dass ganz klar die Aufteilung der Kosten definiere.

      Klares Bekenntnis für Bahnhof in Barth

      Der Landtagsabgeordnete Dietmar Eifler (CDU) hatte die Informationsveranstaltung organisiert und alle am Verfahren beteiligten eingeladen. Unter anderem kamen die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Landrat Dr. Stefan Kerth, Barths Bürgermeister Friedrich-Carl Hellwig, Vertreter der Bürgerinitiative „Keine Bahn ist keine Lösung“ sowie Dr. Joachim Trettin, Vorstandsmitglied der DB Regio AG und UBB-Geschäftsführer Joergen Boße. Ein ganz klares Bekenntnis gab es an diesem Abend auch für den Erhalt der Bahnverbindung Velgast-Barth. 2015 war bekannt geworden, dass die Strecke Velgast-Barth für die Zeit nach 2017 nicht mehr ausgeschrieben werden soll. Man hatte sich Ende 2017 zwar auf eine zweijährige Verlängerung geeinigt, doch die läuft nun Ende 2019 aus. „Am 14. Dezember gehen hier nicht die Lichter aus“, versprach Joergen Boße. „Für uns war das auch nie ein Thema.“ Besonders gelobt wurde an diesem Abend von Anwesenden auf dem Podium das Engagement der Bürgerinitiative, allen voran Christa Schibilski und Uta Martens. „Ohne sie würden wir hier nicht sitzen. Ihr Einsatz war ein Meilenstein auf dem Weg zur Darßbahn“, sagte Dietmar Eifler.

      Auch Kritiker waren gekommen

      Im Rathaussaal in Barth blieb bei der Informationsveranstaltung kein Platz mehr frei und die Reaktionen waren größtenteils positiv. „Die Weichen sind gestellt, wenn das Signal auf grün steht, sehen wir uns wieder“, versprach der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern. Doch es gab auch kritische Stimmen. So klagt die Gemeinde Pruchten gegen den Planfeststellungsbeschluss zum ersten Abschnitt – Barth bis Bresewitz. Sie fürchtet, Kosten von knapp 500 000 Euro am Bau von Bahnübergängen tragen zu müssen und spricht sich gegen den Trassenverlauf aus. „Unsere Meinung wurde heute Abend überhaupt nicht gehört“, erklärte Pruchtens 2. stellvertretender Bürgermeister, Jörn Blattmeier und Bürgermeister Andreas Wienecke fügte hinzu: „Unsere Bedenken werden von der Landesregierung nicht ernst genommen. Ich weiß nicht, wie viele Briefe wir schon geschrieben haben und es gab keine Reaktion von Herrn Pegel. Mit Demokratie hat das nichts zu tun.“ Der für gestern angesetzte Verhandlungstermin am Oberverwaltungsgericht in Greifswald sei auf den 5. Juni verschoben worden.

      Die Bedenken aus dem Publikum, dass das Gerichtsurteil das ganze Projekt kippen könnte, konnte Patrick Dahlemann nicht aus dem Weg räumen. „Man muss es auch aushalten, dass es andere Positionen gibt und wir müssen die Sorgen der Pruchtener zulassen. Die Entscheidung muss das Gericht treffen. Wir blicken erwartungsvoll auf das Urteil des Gerichtes und müssen dann weitersehen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär.

      Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/...heidung-treffen

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Baureihe 143
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