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Baureihe 143
Beiträge: 2312 | Punkte: 1595 | Zuletzt Online: 12.12.2018
Geburtsdatum
15. Juni 1985
Hobbies
Eisenbahn, Fußball, Geschichte
Wohnort
Leipzig
Registriert am:
17.12.2011
Geschlecht
männlich
    • Aktuell rollen ebenfalls Wagen ohne Klimatisierung auf der Strecke zwischen Chemnitz und Leipzig.

      Zu Jahresbeginn sollten zwischen Chemnitz und Leipzig neuere Wagen zum Einsatz kommen. Doch der Zeitplan kann nicht gehalten werden. Die Züge werden auch nicht so aussehen wie angekündigt.
      Chemnitz. Reisende auf der Strecke Chemnitz-Leipzig müssen länger als bisher angekündigt mit den alten Wagen aus DDR-Zeiten vorlieb nehmen. Was aber noch schlimmer sein dürfte: Den in Aussicht gestellten Komfort werden die Züge nicht in Gänze aufweisen. Wie am Freitag in der Zweckverbandsversammlung des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) bekannt wurde, werden die Wagen, die künftig hier rollen sollen, weder mit einer Klimaanlage noch mit W-Lan ausgestattet sein.
      Im Übergangskonzept, das der VMS im Juli vorgestellt hatte, stand noch, dass zumindest die Doppelstockwagen neben einer automatischen Türöffnung und einem breiten Ein- und Ausstieg W-Lan und Klimatisierung bieten. Doch wie Friedbert Straube, Leiter Verkehr beim VMS, erklärte, sei der Einbau einer Klimaanlage technisch unmöglich bzw. gehe das nur zu nicht akzeptablen Kosten. Auf das W-Lan werde wegen der schlechten Mobilfunkversorgung an der Strecke verzichtet. Im Innenraum würden die Wagen aber modernisiert - so sollen Fußböden, Sitze, Wände und Haltestangen erneuert werden. Zudem sollen die Fahrzeuge einen neuen Anstrich erhalten, hieß es. Ursprünglich sollten die "neuen" alten Wagen ab dem ersten Quartal 2019 zum Einsatz kommen. Doch der Zeitplan ist nicht zu halten. Am Freitag wurde von einem Lieferzeitraum Mai bis Juli 2019 gesprochen.

      Nach viel Kritik an den Zügen, die seit Ende 2015 auf der Strecke fahren, hatten sich die zuständigen Verkehrsverbünde VMS und ZVNL aus Leipzig und der Betreiber der Regionalexpresslinie, die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) darauf verständigt, die noch zu DDR-Zeiten gebauten Wagen durch neueres Gebrauchtmaterial zu ersetzen. Die Züge sollen sich dabei aus jeweils zwei Reisezugwagen (Baujahr 1992) und zwei Doppelstockwagen (1995) zusammensetzen. Im Gegensatz zu den jetzigen Wagen werden alle mit Scheibenbremsen ausgestattet und damit leiser unterwegs sein.

      Im Juli hieß es, Anschaffung und Sanierung der Wagen wird elf Millionen Euro kosten. Das Land übernimmt rund die Hälfte der Kosten. Das Wirtschaftsministerium stützt sich dabei auf eine Ausnahmeregelung, denn laut Förderrichtlinie darf eigentlich nur die Anschaffung neuer Fahrzeuge gefördert werden. Die Realisierung des Wagenwechsels wurde in der Verbandsversammlung als schwierig beschrieben. Es habe mehrere Sitzungen ohne beschlussreife Vorlagen gegeben. Ein entsprechender Verkehrsvertrag mit der MRB-Mutter Transdev ist demnach bis heute nicht abgeschlossen. Verschiedene Sachzwänge wie etwa das Beihilfe- und Vergaberecht ließen sehr wenig Handlungsspielraum, so Straube.

      Der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Detlef Müller (SPD) zeigte sich derweil entsetzt über das zusammengestrichene Konzept. "Das ist erschreckend und ein Armutszeugnis. Dann kann man es auch lassen", sagte er. "Für einen zeitgemäßen Nahverkehr auf der Strecke hätten wir Verbesserungen wie W-Lan und Klimaanlage dringend gebraucht", betonte Müller.

      Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn hält zwar den W-Lan-Zugang gegebenenfalls für verzichtbar, alles andere aber müsse gemacht werden. Die Ausstattung mit einer Klimaanlage müsse Priorität haben. In den Doppelstockwagen sei es oben im Sommer "unerträglich". Gebrauchte Doppelstockwagen mit Klimaanlage sollten aufzutreiben sein, meinte er. Naumann forderte Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) auf, sich einzuschalten, um zu "einem vernünftigen Kompromiss" zu kommen.

      Quelle: https://www.freiepresse.de/nachrichten/s...obox=1543648814

    • Baureihe 143 hat das Thema "MIt AKE durch Mitteldeutschland und ein paar nette Extras ;-)" erstellt. 09.11.2018

    • Baureihe 143 hat das Thema "Mehr Platz in Zügen nach Dresden" erstellt. 09.11.2018

    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "Grünes Licht für Elektrifizierung der Strecke Chemnitz-Leipzig" geschrieben. 09.11.2018

      Die Bahnstrecken von Leipzig nach Chemnitz und von Dresden nach Prag sind vom Bundesverkehrsministerium aufgewertet worden. Beide Projekte sind nun in den „vordringlichen Bedarf“ aufgenommen worden.

      Die Strecken von Leipzig nach Chemnitz und von Dresden nach Prag sollen ausgebaut werden.

      Berlin/Leipzig - Das Bundesverkehrsministerium hat zwei wichtige sächsische Bahnprojekte im Bundesverkehrswegeplan in die Top-Kategorie mit gesicherter Finanzierung hochgestuft. Es handelt sich um die Neubaustrecke Dresden-Prag und die Verbindung Leipzig-Chemnitz, wie aus einer Liste des Ministeriums hervorgeht. Beide Bahnprojekte sind nun in den „vordringlichen Bedarf“ aufgenommen.

      Strecke nach Prag soll 1,5 Milliarden kosten
      Für die geplante Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag ist damit die Finanzierung des deutschen Teils - inklusive eines 26 Kilometer langen Tunnels im Erzgebirge - gesichert. Die Gesamtkosten werden mit gut 1,5 Milliarden Euro beziffert. Auch die lange erhoffte Elektrifizierung auf der Strecke Leipzig-Chemnitz kann nun in Angriff genommen werden. Damit könnte Sachsens drittgrößte Stadt Chemnitz auch wieder an das Fernverkehrsnetz der Bahn angeschlossen werden.

      „Damit stehen endlich auch offiziell alle Signale auf grün. Ich freue mich sehr, dass unsere vielfältigen Bemühungen erfolgreich waren. Für die Menschen im Elbtal und viele tausend Pendler auf sächsischen Autobahnen, ist die Entscheidung für die Neubaustrecke nach Prag eine Perspektive auf Entlastung“, so Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig.

      Das Bundesverkehrsministerium beziffert die Gesamtkosten für den Ausbau des Abschnitts von Leipzig nach Chemnitz mit 110 Millionen Euro. Er soll über Borna und dann durch den Citytunnel führen. Fernzüge sollen den Plänen zufolge künftig von Chemnitz über Leipzig nach Berlin fahren.

      In dem Papier wird außerdem ein Ausbau auf der Parallelstrecke von Leipzig über Bad Lausick nach Geithain genannt, der über das Programm Deutschland Takt finanziert werden soll. Ein Termin dafür steht noch aus.

      Sachsen prüft S-Bahn nach Rochlitz
      Die sich anschließenden Projektplanungen soll nun schnellstmöglich fortgesetzt werden. „Wir erwarten in den kommenden Tagen nähere Ausführungen des Bundes, für welche Streckenführung er sich entschieden hat“, so Dulig weiter. Klar seit somit auch, so der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Detlef Müller (SPD), dass der Bundesanteil an der Finanzierung gesichert ist. Müller hatte sich für die Strecke in seinen Wahlkreis stark gemacht. In einem früheren Entwurf des Bundesverkehrswegeplans war die Route nicht enthalten gewesen.

      Im September 2018 war zwischen der Bahn AG und dem sächsischen Verkehrsministerium eine zusätzliche Planungsvereinbarung unterzeichnet worden, die neben der Aktualisierung der Vorplanungsunterlagen einen Einbezug des Streckenabschnittes Rochlitz – Narsdorf und die Einbindung ins S-Bahn-Netz prüfen soll.

      Viele Vorhaben steigen auf
      Im Bundesverkehrswegeplan 2030 gibt es neben den dringlichsten Neubau- und Ausbauprojekten auch die Kategorie „potenzieller Bedarf“. Nun steigen viele Vorhaben in den sogenannten vordringlichen Bedarf auf, weil eine „positive gesamtwirtschaftliche Bewertung“ vorliege. Der Verkehrswegeplan 2030 war 2016 beschlossen worden. Er sieht Investitionen in Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland von insgesamt mehr als 270 Milliarden Euro vor. 40 Prozent der Mittel gehen an Bahnprojekte.

      Quelle: http://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschla...nglicher-Bedarf

    • Baureihe 143 hat das Thema "Grünes Licht für Elektrifizierung der Strecke Chemnitz-Leipzig" erstellt. 09.11.2018

    • Baureihe 143 hat das Thema "Polizei schnappt mit Hubschrauber Sprayer am Leipziger Hauptbahnhof" erstellt. 09.11.2018

    • Baureihe 143 hat das Thema "DB-Tochter und Länderbahn ringen um Netz in Oberlausitz" erstellt. 09.11.2018

    • Baureihe 143 hat das Thema "Vorerst keine Flixtrain-Züge durch Thüringen Vorlesen" erstellt. 05.11.2018

    • Baureihe 143 hat einen neuen Beitrag "Paukenschlag: Wirtschaftsminister Dulig will Nahverkehr in Sachsen neu regeln" geschrieben. 05.11.2018

      Monatelang stritt der SPD-Politiker mit den Landräten und Zweckverbänden um Verbesserungen im Nahverkehr. Nun zieht er die Reißleine.

      Dresden. Frust und Ärger waren Martin Dulig anzumerken, als er am Donnerstag vor die Presse trat. Monatelang hatte der SPD-Mann in seiner Eigenschaft als Verkehrsminister mit Landräten und Zweckverbänden gerungen, um ein Schüler- und ein Azubiticket in Sachsen einzuführen. Doch zu einer Einigung kam es nicht. Auch bei anderen Punkten ging es nicht voran. Ein Sachsentarif für alle überregionalen Fahrten, der die Verbundgrenzen für die Kunden unsichtbar macht, sei auf die "ferne Zukunft" verschoben worden. Und statt des in der ÖPNV-Strategiekommission vereinbarten überregionalen Takt- und Plus-Busnetzes gebe es nur den Vorschlag, die bisherigen Netze besser zu vertakten. Dulig zog seine Schlüsse: "Ich werde eine Landesverkehrsgesellschaft gründen."

      Der Minister hielt seinen Ärger nicht zurück: "Ich habe die Nase voll." Ihm seien von den Zweckverbänden in Sachen Schüler- und Azubiticket immer wieder neue Zahlen präsentiert worden, immer wieder sei eine Einigung aufgeschoben worden. Dulig sprach von "fehlender Transparenz". "Ich bin es leid, dass man hier pokert, um mehr Geld rauszuschlagen", sagte er. Diese Situation wolle er beenden. "Wenn es im Konsens nicht geht, müssen wir Strukturen verändern."

      Binnen dreier Jahre soll nun eine Landesgesellschaft gegründet werden, die für den Schienennahverkehr und das neue Plusbus-System zuständig sein wird. Für die lokalen Buslinien blieben aber die Landkreise zuständig. Zudem will Dulig in einem Gesetz die Bedingungen für ein sachsenweites Schülerticket zum Preis von zehn Euro und ein Azubiticket zum Preis von unter 50 Euro definieren. "Ich werde selber die Strukturen in die Hand nehmen, um die Aufgaben zu erfüllen." Bereits im Januar werde er dem Kabinett einen Gesetzesentwurf vorlegen.

      Die CDU reagierte überrascht. "Es ist ein interessanter Vorschlag", sagte Andreas Nowak, Verkehrsexperte der CDU-Fraktion. Man müsse ihn nun diskutieren. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), den Dulig nach eigener Aussage unmittelbar vor der Pressekonferenz über seine Pläne informiert hatte, ist allerdings kein ausgewiesener Freund einer zentralen Verkehrsgesellschaft. Das Argument, dass eine "gewisse regionale Kenntnis" verlorengehe, "wenn es eine riesige Einheit ist", spreche für sich, hatte Kretschmer bei einer CDU-Veranstaltung gesagt.

      Die Grünen warfen Dulig Torschlusspanik vor. Die Hauruckaktion zeige, dass er mit der Umsetzung der selbst gesteckten Ziele gescheitert sei, sagte die Grünen-Politikerin Katja Meier. "Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Versäumnisse der gesamten Legislaturperiode so kurz vor der Landtagswahl aufholbar sind", so Meier. Ihr Kollege von den Linken, Marco Böhme, meinte: "Sehr spät zieht Dulig die Reißleine und versucht, die CDU-Landräte auszubooten, die jeden Fortschritt blockieren - Stichwort Bildungsticket." Er begrüße deshalb, dass nun der Ausweg in der Gründung einer Landesgesellschaft gesucht werde.

      Beim Sächsischen Landkreistag rieb man sich derweil die Augen. "Wir sind verwundert und zugleich irritiert", sagte Landkreistag-Geschäftsführer André Jacob. Von den Landräten als Vorsitzenden der Verkehrsverbünde sei ja "geliefert worden", sagte Jacob. Mit deren Vorschlägen hätte man schon ab 2019 Verbesserungen für die Menschen erreichen können. "Nun wird es gar keine geben", meinte er.

      Jacob wies darauf hin, dass die Forderungen im Abschlussbericht der ÖPNV-Kommission zu ungenau und nicht konkret finanziell untersetzt gewesen seien. Das Land hätte 500 Millionen Euro auf den Tisch legen müssen, um alle Punkte umzusetzen. Stattdessen seien es nur 70 Millionen Euro für 2019 und 2020 gewesen. Dulig habe nie gesagt, was er eigentlich zuerst wolle, so Jacob.

      Landesverkehrsgesellschaft gab es schon einmal
      Bisher wird der ÖPNV von fünf Zweckverbänden organisiert, die 2018 rund 460 Millionen Euro an Regionalisierungsmitteln erhalten. Das sind Mittel, die der Bund den Ländern jährlich für den ÖPNV bereitstellt. Das Geld soll nach den Plänen von Minister Martin Dulig künftig an die Landesverkehrsgesellschaft fließen.

      Eine solche Landesverkehrsgesellschaft, die den Schienenpersonennahverkehr plant und steuert, gab es in Sachsen schon einmal - von 1996 bis 1998. Danach wurde diese Aufgabe auf die von den Landkreisen und kreisfreien Städten gebildeten Zweckverbände übertragen. Solche Verbünde gibt es sonst nur noch in Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz.

      Eine vom Landtag 2015 eingesetzte 27-köpfige ÖPNV-Strategiekommission sollte Lösungen für den Nahverkehr in Sachsen erarbeiten. Zwei Jahre später wurde dann ein 180-seitiges Papier veröffentlicht mit Vorschlägen, wie der ÖPNV kundenfreundlicher und an die Bevölkerungsentwicklung angepasst werden kann.

      Quelle: https://www.freiepresse.de/nachrichten/s...bPWNjvy2t8Wc4lM

    • Baureihe 143 hat das Thema "In Bad Belzig soll bald wieder ein IC halten" erstellt. 05.11.2018


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